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JobSpezial Januar 2011 - Familienunternehmen & Jobchancen 2011
Allgemeine Entwicklungen am Arbeitsmarkt
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Allgemeine Entwicklungen am Arbeitsmarkt
Im November 2010 gaben – wie jedes Jahr – die Wirtschaftsweisen wieder ihre Schätzungen für das folgende Jahr ab. Sie sprachen von einem Boom am Arbeitsmarkt in 2011. Die Zahl der Arbeitslosen sollte nach Schätzung der Herren bei durchschnittlich 3,2 Millionen liegen, was zudem auch optimistischer als die Voraussagen der führenden Forschungsinstitute war.
Während sich die Arbeitslosigkeit verringert, steigt die Anzahl der offenen Stellen in Deutschland. Sie erreicht mit 986.000 Vakanzen (Quelle: IAB) bald die Millionengrenze.
Da wundert es nicht, dass die Stimmung in den Unternehmen laut Manpower Arbeitsmarktbarometer auch im aktuellen Quartal durchaus positiv ist. In dieser Panel-Umfrage werden Unternehmen in regelmäßigen Abständen gefragt, welche Veränderungen der Beschäftigungslage sie in ihrem Unternehmen in den nächsten drei Monaten erwarten. Von den befragten Unternehmen gingen in der letzten Runde 13% davon aus, bis Ende März 2011 mehr Arbeitnehmer einzustellen und nur 6% rechnen mit einer Verringerung der Beschäftigtenzahl. Ähnlich waren die Aussagen schon in der Befragung davor.
Fast ebenso positiv klingt der „ifo Konjunkturtest“ vom Januar 2011. Dies ist ein Index, der das Geschäftsklima für die „gewerbliche Wirtschaft in Deutschland“ misst. Diesem Index nach sind die Unternehmen in Deutschland mit ihrer Geschäftssituation genauso zufrieden wie im Dezember 2010 und bewerten die Aussichten für das noch junge Jahr 2011 sogar besser als zuvor. Besonders hinsichtlich der Exporte machen sich die Unternehmen große Hoffnungen und die Auslastungen der Produktionsstätten werden weiter gesteigert, was wiederum eine gar überdurchschnittliche Auslastung bedeutet. Um diese Auslastung hoch zu halten oder gar zu steigern wollen die befragten Unternehmen die Anzahl ihrer Mitarbeiter entsprechend erhöhen. Nicht ganz so positiv gestimmt sind der Einzel- und der Großhandel. Dennoch bleibt auch hier die Stimmung grundlegend optimistisch. Mit einem deutlichen Anziehen der Geschäfte und einhergehenden Einstellungen rechnen jedoch auch Unternehmen aus dem Bauhauptgewerbe.
Familienunternehmen 2011 – die Krise ist überwunden
Von einer deutlichen Erholung gehen auch die Familienunternehmen in Deutschland aus. Laut Familienunternehmer-Umfrage zum Ausblick 2011 sind nur noch 22 Prozent der Unternehmen von der Krise angeschlagen. Gute 44 Prozent erklären die Krise jedoch als überwunden und 34 Prozent gaben in der Umfrage an, niemals von ihr betroffen gewesen zu sein. Dementsprechend positiv sehen die Befragten die Geschäftschancen für 2011: Über 70 Prozent der Familienunternehmen gehen von einem Wachstum aus. Davon gaben 14 Prozent sogar an, „stark“ wachsen zu wollen und nur fünf Prozent zeigten sich pessimistisch. Dies schlägt sich natürlich auch auf die Einstellungen und neuen Schaffung von Arbeitsplätzen aus. Nur noch sechs Prozent der Befragten wollen die Zahl der Arbeitsplätze reduzieren. Ein Großteil der Familienunternehmen (40 Prozent) planen, dieses Jahr wieder Einstellungen zu tätigen.
Bei solch positiven Nachrichten kann man davon ausgehen, dass auch der Berufseinstieg für akademische Nachwuchskräfte entschieden einfacher wird. Besonders in Bereichen, in denen Spezialisten aus den MINT-Studienfächern gefragt sind, sollten Absolventen entschieden weniger Schwierigkeiten haben, eine attraktive Einstiegsposition zu finden. Diese Einschätzung macht sich auch in der alma mater Stellenbörse bemerkbar. Nach einem stetigen Anstieg sind derzeit konstant über 1.200 freie Praktika, Traineeprogramme und Festanstellungen für (Young) Professionals in der Online-Jobbörse zu finden. Und auch die Zahl der Unternehmen, die sich an alma mater wenden, wenn sie akademische Nachwuchskräfte für ihre Vakanzen suchen steigt. Wie die (für Bewerber) kostenfreie Vermittlung durch unsere Recruiter funktioniert, können Interessenten in unseren FAQs nachlesen oder direkt von unserem Team erfahren. |
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