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JobSpezial Dezember 2008
Eigenmarketing: Für viele Bewerber ein Fremdwort!
Das Hinterfragen der Bewerbungsstrategie

Sich selbst zurücknehmen und gelegentlich einmal darüber nachdenken, was man treibt… So oder so ähnlich könnte man den Zustand der Reflektion beschreiben. Die Strategie des Bewerbens muss stimmig sein, andernfalls läuft man Gefahr, sich zu verheddern. Vielleicht ist ein pragmatischer Ansatz eine guter Anfang, das Bewerben mit dem nötigen Abstand zu betreiben.

Das Motto könnte lauten: Bewerben ist mein Job. Mein Job ist es, einen Job zu finden. Auf diese Weise entwickelt man für den Bewerbungsprozess eine mehr professionelle Zielperspektive. Diese gilt es, zu erreichen. Oberste Priorität hat das Finden eines Jobs. Aber dahin komme ich nur, wenn ich weiß, wie ich dieses Ziel erreichen kann.
Deshalb: Regelmäßiges Hinterfragen, was man kann, was man will und wem es nutzen könnte.

Beispielfragen:

  • Wo liegen meine Stärken?

  • Was macht mir Freude?

  • Wer kann mir helfen?

  • Wer ist mein Team?

  • Wer braucht meine Leistungen?

  • Wo ist mein Markt?


  • Ein zielorientierter Blick auf die eigene Person fördert das Wissen von sich selbst, seinen Fähigkeiten und Kenntnisse ungemein!

    Bei der regelmäßigen Optimierung der Bewerbungsstrategie sollten zwei Punkten besondere Aufmerksamkeit verdienen: das Eigenmarketing und die eigene Vorgehensweise im Bewerbungsverfahren selbst.

    Wer wirksames Eigenmarketing betreiben möchte, der sollte die eigenen Leistungen und Fähigkeiten objektiv bewerten und optimal präsentieren können, vor allem auch in Hinblick auf die Bedürfnisse am „Markt“. Dazu Juliane Brauer, Head of Recruiting bei alma mater: „Eine objektive Bewertung der eigenen Person ist eigentlich nur dann möglich, wenn man das Bild, das man von sich hat, regelmäßig mit dem Fremdbild abgleicht. Wenn Sie Ihre Stärken wirklich kennen lernen und Ihre Schwächen verbessern wollen, holen Sie sich Feedback! Sie können gespannt darauf sein, welche neuen Seiten Sie an sich entdecken.“

    Unter dem Stichwort Bewerbungsverfahren summiert sich der Ablauf vom Beginn des Interesses an einem Unternehmen oder umgekehrt durch eine Stellenanzeige bis hin zur Nachfrage, welchen Status die Bewerbung seit der Abgabe erhalten hat. Dazwischen reihen sich Aspekte ein, die einfach zur Erstellung einer Bewerbung dazugehören. Zu Beginn benötigt man eine Marktrecherche (Branche, Region etc.). Hat man schließlich eine Stellenausschreibung gefunden, die einen interessiert, sollte man auch einen Check des Unternehmens und seines Online-Auftritts durchführen und die Informationen gezielt zusammentragen.

    Dafür eigenen sich auch Bewertungsportale wie kununu oder evaluba. Bei crosswater systems kann man etwa auch in Erfahrung bringen, wie das Feedback von Bewerbern zum jeweiligen Unternehmen ausgefallen ist. Nach einer „Angebotsformulierung“, nämlich dem Erstellen und Versenden der Bewerbungsunterlagen und einer Schonfrist sollten Bewerber „nachfassen“. Je eher man weiß woran man ist, desto früher kann man sich auf neue Ziele konzentrieren.

    Weiter zu "Realistische Gehaltsvorstellung"

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